Förderprogramme

Informationen zu AAL-relevanten Förderungen

Ausschreibung 2022-1: Digitale Lösungen für Mensch und Gesellschaft

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) startet gemeinsam mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Ausschreibung „Digitale Lösungen für Mensch und Gesellschaft“. Die demografische Alterung ist ein weltweites Phänomen und stellt eine große gesellschaftliche Herausforderung dar. Den demografischen Wandel als Chance zu begreifen und digitale Technologien dafür zu nutzen – das ist das Ziel der Ausschreibung. Wie können ältere Personen durch entsprechende innovative Produkte, Systeme und Dienstleistungen bei der Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität unterstützt und gleichzeitig Aspekte des Klimawandels berücksichtigt werden? Ziel ist ein möglichst langes und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden – auch im erweiterten Sinn.

Was wird gefördert? In dieser Ausschreibung können kooperative F&E Projekte in der Kategorie Experimentelle Entwicklung eingereicht werden.

Wer wird gefördert? Gefördert werden Konsortien bestehend aus Daseinsvorsorgern (sekundäre und tertiäre Endanwender:innen), Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Daseinsvorsorger und Gemeinden sind in den Konsortien besonders in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit (z.B. als Anbieter von Pflege- und Betreuungsdiensten) von Interesse und werden bei entsprechendem Profil im Projekt als Unternehmen gewertet.

Wie hoch ist die Förderung? Für die Ausschreibung steht ein Budget in der Höhe von 1,5 Mio Euro zur Verfügung. Die Förderquote ist abhängig vom Organisationstyp der einzelnen Partner (KMU, MU, GU, Forschungseinrichtung).

Was sind die Einreichkriterien? Einreichberechtigt sind Konsortien, bestehend aus mindestens zwei Partnern, wobei zumindest ein österreichisches Unternehmen am Projektvorhaben beteiligt sein muss. Im Projektkonsortium muss zudem entweder ein KMU, eine Forschungseinrichtung oder eine Organisation aus einem weiteren EU-Mitgliedstaat oder einer Vertragspartei des EWR-Abkommens vertreten sein. Zudem sind Anforderungen an die Kostenaufteilung zu beachten.

Was brauche ich für eine Einreichung? Projekte können bis 15. September 2022 online über den eCall eingereicht werden.

Wann gibt es eine Entscheidung? Die Förderentscheidung ist für Dezember 2022 geplant.

Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

Wirtschaftsagentur Wien

Die Wirtschaftsagentur Wien ist erste Anlaufstelle für nationale und internationale Unternehmen. Sie unterstützt mit monetären Förderungen, Immobilien und Stadtentwicklungsimpulsen sowie kostenlosen Service- und Beratungsangeboten. Weitere Informationen

 

INNOVATION: Förderung innovativer Dienstleistungen, Produkte, Verfahren und Organisationsabläufe

Das Förderprogramm Innovation der Wirtschaftsagentur Wien unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung von neuen oder deutlich verbesserten Produkten, Dienstleistungen und Verfahren oder der Durchführung organisatorischer Innovationen. Das Programm richtet sich an Unternehmen in Gründung sowie kleine und mittlere Unternehmen mit Standort in Wien.

Die Förderquote beträgt bis zu 45% (kleine Unternehmen) bzw. 35% (mittlere Unternehmen) der anerkannten Kosten (Personalkosten, zugekaufte Leistungen sowie projektbezogenen Investitionen). Die maximale Fördersumme beträgt 200.000€ pro Projekt. Förderbar sind Projekte mit einer maximalen Projektdauer von 2 Jahren und einer Mindestprojektgröße von 30.000€. Durch den Frauen-Bonus erhalten geförderte Projekte, die nachweislich von einer Frau geleitet werden, zusätzlich 5.000€.

Einreichung: Projekte können bis zum 31. Dezember 2022 laufend online mit dem Online-Förderantrag eingereicht werden. Der Förderantrag ist vor Projektbeginn zu stellen.

Die Bewertung der Anträge erfolgt durch Expertinnen und Experten der Wirtschaftsagentur Wien und durch externe Jurymitglieder.

Weitere Informationen zum Förderprogramm Innovation finden Sie hier.

Unterstützung von Strategien zur Verankerung des digitalen Humanismus im Unternehmen

Der Förderwettbewerb Digitaler Humanismus unterstützt Sie bei der Ausarbeitung einer individuellen Strategie zur Verankerung menschenzentrierter Technologien im Unternehmen. Das Programm richtet sich an Wiener Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Eine Partnerschaft mit mindestens einem komplementären Stakeholder (Unternehmen – Forschungseinrichtung – Zivilgesellschaft – Sektor Staat) ist Voraussetzung.

Die Förderquote beträgt bis zu 80% der anerkannten Kosten (Personalkosten, externe Leistungen wie z.B. Kosten im Zusammenhang mit der Entwicklung, der Roadmap mit dem/der komplementären Partner / Partnerin für Workshops, Material- und Verbrauchskosten, etc.). Die maximale Fördersumme beträgt 40.000 Euro. Förderbar sind Projekte mit einer maximalen Projektdauer von 9 Monate.

Förderkriterien:

– Klarheit der Ziele und des Arbeitsplans

– Überzeugungskraft der geplanten Schritte danach

– Commitment der Leitung der Organisationen

– Stärke der Partnerinnenstruktur

– Beitrag zur Umsetzung der Ideen des digitalen Humanismus

– angestrebter Impact

Einreichung: Projekte können bis zum 12. Juli 2022 eingereicht werden.

Die Bewertung der Anträge erfolgt durch externe Jurymitglieder.

Nutzen Sie auch die Matchmaking Plattform für weiterführende Details zum Digitalen Humanismus, aktuelle Informationen oder um sich mit anderen Stakeholdern zu vernetzen!

Nähere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.